Was ist Glück? Natürlich, dass wir in der DDR leben. Was ist Pech? Pech ist, dass wir soviel Glück haben!
"Die sowjetischen Fischkonserven, die ich gestern bei Ihnen kaufte, sind ungenießbar!" beschwert sich eine Hausfrau in einem Kaufhaus. "Ich kann Ihnen nur versichern, dass sie direkt aus der UdSSR importiert wurden", entgegnet der Verkäufer. "Importiert?!" schimpft die Hausfrau. "Sie meinen wohl deportiert?!"
Gorbatschow will sich mit dem rotchinesischen Bruder-Feind aussöhnen. Als Geste der Verständigung bietet er Deng Xiaoping die Erfüllung dreier Wünsche an. Auf dessen Forderung nach 10.000 Fahrrädern willigt er sofort ein, ebenfalls auf seinen weiteren Wunsch nach 100.000 Transistorradios. Schließlich verlangt Deng 1.000.000 Tonnen Reis. Gorbatschow stutzt, überlegt eine Weile und schüttelt dann den Kopf: "Unmöglich, Genosse Deng. Reis wächst nicht in der DDR."
Das Programm des IX. Parteitages: 1. Hereintragen des Präsidiums. 2. Synchronisieren der Herzschrittmacher. 3. Absingen des Liedes: "Wir sind die junge Garde des Proletariats."
Was ist der Unterschied zwischen einer Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft (LPG) und einem Lodenmantel? Es gibt keinen. Beide haben kein Futter!
Schneewittchen liegt im Glassarg. Weder den Zwergen noch einem singenden Vogel gelingt es, sie zu wecken. Als aber ein Prinz ihr einige Worte ins Ohr flüstert, springt die Schlafende sofort auf. Was waren das für Worte? "Im nächsten Kaufhaus gibt es Orangen..."
Zwei Zwillinge im geteilten Deutschland kaufen ein. Woran erkennt man den Unterschied? Der in der BRD sagt: "Ich hätte gern..." Der in der DDR fragt: "Haben Sie vielleicht?"
Was wäre passiert, wenn man statt Kennedy Ulbricht erschossen hätte? Schwer zu sagen, aber Onassis hätte die Witwe bestimmt nicht geheiratet.
"Es ist schon schwer, bei der SED-Führung nicht anzuecken", meint ein Österreicher nach der Rückkehr aus Leipzig. "Beachtet man das, was sie geschaffen hat, nicht genügend, hält sie einen für einen Feind der DDR. Sieht man sich ihre Errungenschaften aber näher an, hält sie einen für einen Spion des Westens."
Ein Soldat der DDR-Grenztruppen und ein Angehöriger des Bundesgrenzschutzes liegen sich gegenüber. Als eines Tages der Westgrenzer schläft, füllt der Ost-Grenzer seinen Stahlhelm mit Dreck. Als eine Woche später der Ost-Grenzer schläft, füllt der West-Grenzer seinen Stahlhelm mit Zigaretten, Apfelsinen und Schnaps. Errötend stammelt der Ost-Grenzer: "Vielen Dank." Meint der West-Grenzer: "Schon gut. Jeder gibt eben, was er hat..."