Richter: »Sie wissen, was passiert, wenn Sie hier die Unwahrheit sagen?« Zeuge: »Jawohl - mein Onkel gewinnt den Prozeß.«
Richter zur Zeugin: »Stimmt es, daß Sie mit dem Angeklagten die Nacht im Hotel verbracht haben?« »Ja, aber ich konnte nichts dagegen unternehmen - er hat mich glatt überrumpelt.« »Und auf welche Weise?« »Er hat einfach zum Portier gesagt, ich sei seine Frau.«
Richter: "Angeklagter, warum sind Sie in das Seifengeschäft eingebrochen?" Angeklagter: "Weil es mir gerade so dreckig ging." Richter: "Und warum sind Sie danach noch in das Bekleidungsgeschäft eingestiegen und haben den 1000 Mark teuren Anzug gestohlen?" Angeklagter: "Ich wollte vor Gericht anständig gekleidet erscheinen."
Soso, Sie behaupten also, mit Ihrem Auto nicht die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten zu haben. Wie wollen Sie das denn beweisen?" - "Das kann ich sehr wohl beweisen, Herr Richter: Ich befand mich gerade auf dem Weg zu meiner Schwiegermutter!"
Der Scheidungsrichter blickt abwechselnd in die Akten und auf die Ehefrau. »Sagen Sie«, fragt er, »warum haben Sie Ihrem Mann eigentlich zwei Flaschen nachgeworfen?« Da antwortet die Ehefrau: »Weil die erste nicht getroffen hat!«
»Haben Sie schon einmal vor einer größeren Versammlung eine Rede gehalten?« »Ja. Ich bin aufgestanden und habe gesagt: >Hohes Gericht, ich erkenne die Vaterschaft an!
Der Richter böse: »Sie wollen mir doch nicht weismachen, daß die Brieftasche, die Sie gefunden haben, Ihnen gehört?« »Die Brieftasche nicht, aber die Geldscheine kamen mir alle so bekannt vor.«
»Zugegeben, ich kniete mitten auf der Autobahn«, sagt der Angeklagte, »aber damit ist noch lange nicht bewiesen, daß ich betrunken war.« »Nicht unbedingt«, räumt der Richter ein, »aber wie erklären Sie es sich, daß Sie auch noch den weißen Mittelstreifen aufrollen wollten?«
Ein reicher Römer steht wegen Betrugs vor Gericht. Er beteuert lauthals seine Unschuld. Um sicher zu gehen, hatte er vorher mehrere Richter bestochen. Schließlich wird er mit zwei Stimmen Mehrheit freigesprochen. »Was für ein Unglück!« jammert er. »Habe ich einen zuviel bestochen!«
Fragt der junge Richter seinen ergrauten Kollegen: "Ich habe da einen Schwarzbrenner, der Zwetschgengeist gemacht hat. Wie viel soll ich ihm wohl geben?" "Auf keinen Fall mehr als fünf Mark pro Liter!"